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Strukturwerk Beratungs UG (haftungsbeschränkt)
Strukturwerk Beratungs UG (haftungsbeschränkt)
Erfolg durch Inspiration und Struktur

Digitalisierungsberatung für KMU in Bad Homburg und Rhein-Main

Digitalisierung scheitert selten an der Technik, sondern an unklaren Prozessen. Wir klären zuerst, was automatisiert gehört und was vorher aufgeräumt werden muss – und wählen die Software danach aus, nicht umgekehrt.

Wo Digitalisierung im Mittelstand wirklich klemmt


Die meisten Unternehmen, die zu uns kommen, haben kein Werkzeugproblem. Sie haben ein ERP, ein CRM, eine Cloud-Ablage und drei Messenger – und trotzdem laufen Angebote über Excel, Aufträge über Zuruf und Stammdaten in vier Versionen. Digitalisierung wirkt erst, wenn der Prozess dahinter klar ist. Deshalb beginnen wir nicht mit Software, sondern mit der Frage, welche Arbeit tatsächlich anfällt und wer sie verantwortet.

Prozesse und Abläufe

Wir nehmen die Kernprozesse auf – von der Anfrage bis zur Rechnung – und machen sichtbar, wo Medienbrüche, Doppelerfassungen und Wartezeiten entstehen. Erst danach entscheiden wir, was automatisiert, was vereinfacht und was ersatzlos gestrichen wird. Nicht jeder Prozess verdient eine Software; manche verdienen eine Entscheidung.

Systeme und Daten

ERP-, CRM- und Dokumentenmanagement-Systeme entfalten ihren Nutzen erst, wenn Stammdaten sauber sind und Schnittstellen tatsächlich greifen. Wir prüfen den Bestand, bewerten Anbieter nach Ihren Anforderungen statt nach Featurelisten und begleiten Auswahl, Migration und Einführung – einschließlich der unbequemen Frage, welche Altsysteme abgeschaltet werden.

IT-Sicherheit und Compliance

Zugriffsrechte, Backups, Notfallplan und Nachweispflichten gehören in jedes Digitalisierungsvorhaben, nicht in ein Folgeprojekt. Wir arbeiten DSGVO-Anforderungen in die Prozesse ein, statt sie nachträglich zu dokumentieren, und berücksichtigen bei KI-gestützten Werkzeugen die Pflichten aus dem EU AI Act.

Menschen und Einführung

Der teuerste Fehler ist eine eingeführte Software, die niemand nutzt. Wir planen Einführung, Schulung und Betreuung von Anfang an mit, binden die Belegschaft in die Gestaltung ein und definieren, woran Sie nach sechs Monaten erkennen, ob sich das Projekt gelohnt hat.

Vier Fehler, die Digitalisierungsprojekte teuer machen


Erstens die Software vor dem Prozess: Wer ein System auswählt, bevor der Ablauf beschrieben ist, kauft die Unordnung mit und zahlt sie in Anpassungskosten zurück.

Zweitens der fehlende Datenhaushalt: Migrationen scheitern selten an der Technik, sondern an Dubletten, unvollständigen Stammdaten und uneinheitlichen Nummernkreisen. Diese Arbeit lässt sich nicht delegieren, nur vorziehen.

Drittens das Projekt ohne Eigentümer: Ohne eine Person im Unternehmen, die entscheiden darf und Zeit dafür hat, wird jedes Einführungsprojekt zur Endlosschleife – unabhängig davon, wie gut der externe Partner ist.

Viertens die vergessene Betriebsphase: Nach dem Go-live braucht es Zuständigkeiten für Pflege, Rechtevergabe und Weiterentwicklung. Wer das nicht regelt, hat in zwei Jahren wieder Excel-Inseln.

So arbeiten wir


Digitalisierungs-Check

In einem Gespräch von rund 30 Minuten sortieren wir Ausgangslage, Systemlandschaft und Ziele und benennen die zwei bis drei Stellen mit dem größten Hebel. Ergebnis ist eine Einschätzung, keine Verkaufspräsentation.

Analyse und Zielbild

Wir nehmen die Kernprozesse auf, bewerten die vorhandenen Systeme und entwerfen ein Zielbild mit klarer Reihenfolge: was zuerst, was später, was gar nicht.

Auswahl und Umsetzungsplan

Wir formulieren die Anforderungen, holen vergleichbare Angebote ein und begleiten die Entscheidung. Der Umsetzungsplan enthält Aufwände, Verantwortlichkeiten und die Frage der Finanzierung.

Einführung und Betrieb

Wir begleiten Migration, Schulung und Go-live, halten Dokumentation und Rechtekonzept aktuell und übergeben an klar benannte Zuständigkeiten im Unternehmen.

Häufige Fragen


Gibt es für Digitalisierung noch Fördermittel?

Der DIGI-Zuschuss des Landes Hessen ist im Juni 2026 ausgelaufen, ein Nachfolgeprogramm ist nicht angekündigt. Für größere Vorhaben bleibt die zinsverbilligte Kreditförderung des Bundes über Ihre Hausbank, für die Beratungsleistung selbst kommen INQA-Coaching und BAFA in Frage. Den aktuellen Stand halten wir auf unserer Seite zur Fördermittelberatung fest.

Wie lange dauert eine ERP- oder CRM-Einführung?

Bei einem mittelständischen Unternehmen ohne Sonderanforderungen sind sechs bis zwölf Monate von der Anforderungsaufnahme bis zum stabilen Betrieb realistisch. Der größte Zeitfresser ist selten die Konfiguration, sondern die Datenbereinigung.

Müssen wir alles auf einmal umstellen?

Nein, und in der Regel raten wir davon ab. Sinnvoller ist ein erster Schritt mit sichtbarem Nutzen innerhalb weniger Wochen, an dem die Organisation lernt, wie Veränderung bei Ihnen funktioniert.

Verkaufen Sie auch Software?

Nein. Wir sind unabhängig von Anbietern und erhalten keine Provisionen. Das ist bei der Systemauswahl der entscheidende Unterschied – und der Grund, warum wir Ihnen auch sagen, wenn Ihr vorhandenes System ausreicht.

Was ist mit Künstlicher Intelligenz?

KI ist ein Werkzeug, kein Projektziel. Wo sie Nutzen bringt, identifizieren wir konkrete Anwendungsfälle, priorisieren nach Aufwand und Wirkung und berücksichtigen die Pflichten aus dem EU AI Act. Wo sie nur Aufwand erzeugt, sagen wir das.

Digitalisierungs-Check

30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich: Wir sortieren Ihre Ausgangslage und benennen die Stellen mit dem größten Hebel – ohne Produktempfehlung.

Termin anfragen

Stand: September 2026. Angaben zu Laufzeiten und Aufwänden sind Erfahrungswerte aus Projekten mit kleinen und mittleren Unternehmen und keine Zusage für den Einzelfall. Rechtliche Anforderungen aus DSGVO und EU AI Act ändern sich; maßgeblich ist die jeweils geltende Fassung. Diese Darstellung ersetzt keine Rechtsberatung.